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Nur noch bis Mittwoch: Bis zu 26 Grad, dann übernimmt der Herbst

Wetter in Deutschland: Am Feiertag bis 24 Grad, am Mittwoch im Osten und Süden bis 26 Grad. Ab Donnerstag kühler mit Kaltfront und Gewittern.

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Herbstsonne am Monopteros im Englischen Garten in München: Bis Mittwoch sind in Deutschland noch einmal bis zu 26 Grad möglich, danach wird es deutlich kühler. (Symbolbild)

Herbstsonne am Monopteros im Englischen Garten in München: Bis Mittwoch sind in Deutschland noch einmal bis zu 26 Grad möglich, danach wird es deutlich kühler. (Symbolbild)

© Imago/Peters

Fünf Tage bleiben dem Spätsommer in Deutschland noch, dann kippt das Wetter. Der Deutsche Wetterdienst erwartet bis Dienstag verbreitet 17 bis 24 Grad, am Mittwoch sind im Osten und Süden sogar bis zu 26 Grad drin. Wer noch einen Ausflug oder einen letzten Grillabend plant, hat dafür nur noch bis Mittwoch Zeit.

Das Land teilt sich am Samstag in Grau und Gold. Von Hessen und Thüringen bis nach Brandenburg hält sich Hochnebel, von der Donau bis zu den Alpen liegt morgens dichter Nebel. Im Westen und von Oberfranken bis Niederbayern scheint dagegen früh die Sonne.

Feiertag mit bis zu 24 Grad: Wo die Sonne den Nebel besiegt

Wo der Nebel liegen bleibt, kommt der Tag der Deutschen Einheit über 16 bis 19 Grad nicht hinaus. Wo er sich auflöst, steigen die Werte laut wetter.com auf 20 bis 24 Grad. Schauer gibt es höchstens vereinzelt gegen Abend.

Der Sonntag verläuft ähnlich. Die meiste Sonne bekommt der Westen von der Eifel bis nach Rheinhessen, im Norden und an den Alpen sind kurze Schauer möglich. In Berlin und Brandenburg liegen die Höchstwerte am Wochenende um 20 Grad.

Unwetter sind bis Sonntag nicht in Sicht. Die Wochenvorhersage Wettergefahren des DWD nennt nur ein geringes Gewitterrisiko im süddeutschen Bergland und ab Sonntagabend einzelne stürmische Böen an exponierten Küstenabschnitten. Aktuelle amtliche Warnungen gibt es beim Wetterdienst und in dessen WarnWetter-App.

Bis zu 26 Grad am Mittwoch: Dann rollt die Kaltfront an

Am Montag und Dienstag bleibt es nach Nebelauflösung freundlich mit 17 bis 24 Grad, am Dienstag stellenweise bis 25 Grad. Nur der Norden bekommt mit streifenden Fronten Wolken und etwas Regen ab, an der Küste frischt der Wind böig auf.

Der Mittwoch wird der wärmste Tag der Woche. Im Osten und Süden steigen die Werte bei Sonne auf 22 bis 26 Grad. Im Westen und Nordwesten zieht dagegen spät am Tag die Kaltfront mit Schauern und Gewittern auf.

Am Donnerstag erfasst sie fast das ganze Land, mit Sturmböen in Gewittern und meist nur noch 11 bis 19 Grad. Welche Nächte danach für Bodenfrost kritisch werden, lesen Sie in unserem Bericht zum Ende des Altweibersommers.

20,3 Grad im Bodensee: Der See hängt noch im Sommer fest

Wie viel Sommer noch im Land steckt, zeigt der Bodensee. An der Messstation Bregenz lag die Wassertemperatur am 1. Oktober im Tagesmittel bei 20,3 Grad. So warm war der See an diesem Stichtag seit mindestens 20 Jahren nicht, wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf das Land Vorarlberg berichtet.

Ein Jahr zuvor waren es am selben Tag 16,6 Grad, im Jahr 2015 nur 12,9 Grad. Die 20-Grad-Marke hatte der See schon am 26. Mai überschritten, im Juni stieg das Wasser während einer Hitzewelle auf 27,1 Grad.

Am Bodensee ist nicht die Wärme das Problem, sondern das fehlende Wasser. Auf dem Untersee bei Radolfzell ist der Schiffsverkehr wegen Niedrigwassers seit Donnerstag teilweise eingestellt.

Unter 50 Metern Sicht gilt Tempo 50: Die Nebelsaison beginnt

Hinter dem Grau am Wochenende steckt ein typisches Herbstmuster. Die abziehende Kaltfront hinterlässt feuchte Luft, unter steigendem Luftdruck entstehen nun häufiger Inversionswetterlagen. Dabei liegt kalte Luft am Boden unter wärmerer Luft in der Höhe, der Nebel kann sich so bis in den Nachmittag halten.

Das erklärt die große Spanne bei den Temperaturen. In der Nacht zum Samstag sinken die Werte unter Nebel und Wolken nur auf 14 bis 10 Grad, wo es länger aufklart, auf 9 bis 6 Grad. Tagsüber kehrt sich das um: Im Dauergrau bleibt es bis zu fünf Grad kühler als in der Sonne.

Für Autofahrer heißt das am Morgen: Abblendlicht an, Abstand vergrößern. Liegt die Sichtweite unter 50 Metern, sind höchstens 50 km/h erlaubt, erst dann darf auch die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden.

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Herbst ab Donnerstag? Was die Modelle für den Oktober zeigen

Nach dem Donnerstag wird es laut DWD überall deutlich kühler und unbeständiger. Ob daraus ein dauerhafter Herbstabschnitt wird, ist offen.

Die großen Wettermodelle rechnen für den Oktober insgesamt mit einem etwas zu warmen und eher trockenen Monat. Ab Mitte des Monats halten sie einen herbstlicheren Abschnitt für möglich.

Wie weit der Monat vom Normalfall entfernt startet, zeigt das Klimamittel. Ein durchschnittlicher Oktober der Jahre 1961 bis 1990 kam auf 9,0 Grad und 56 Liter Regen pro Quadratmeter.

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