Der vor allem in Nord- und Ostdeutschland vertretene Discounter Netto verkauft pro Einkauf nur noch maximal zwei Packungen Eier an seine Kundschaft. Als Grund nennt eine Sprecherin die angespannte Lage auf dem Eiermarkt. „Tierkrankheiten in regionalen Legehennenbeständen wirken sich auf die Verfügbarkeit von Eiern aus", teilte sie mit. Zwei regional bezogene Eierartikel könne Netto derzeit nur eingeschränkt beziehen.
Marktanalystin Margit Beck von Marktinfo Eier und Geflügel relativiert die Lage: „Ein nationaler Eiernotstand ist derzeit nicht zu verzeichnen. Regionale Ausfälle durch Newcastle Disease dürften zu den beobachteten Engpässen geführt haben." Bei der Newcastle-Krankheit handelt es sich um eine hochansteckende Viruserkrankung bei Geflügel.
Am deutlichsten zeigt sich die Mengenknappheit laut einem Rewe-Sprecher im Großraum Berlin, wo die Erzeuger stärker betroffen seien als in anderen Regionen. „So kann es vorkommen, dass in Berliner Märkten nicht immer die volle Auswahl an Marken, Packungsgrößen und Haltungsformen angeboten werden kann. Frischeier gibt es aber immer", so der Sprecher.
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