Die Nagetierart stammt ursprünglich aus Südamerika, wird aber seit den 1920er-Jahren auch in Deutschland gehalten, etwa als Pelzlieferant. Die bis zu neun Kilogramm schweren Tiere kommen in der freien Wildbahn bestens zurecht. Entlaufene oder freigelassene Nutrias haben hierzulande an vielen Gewässern stabile Populationen gebildet. Besonders in der Rheinebene, dem Ruhrgebiet, sowie in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sind sie häufig anzutreffen.
Wasserratte
Nutrias werden in Cottbus zur Plage: Jäger erhalten „Schwanzprämie“
Sie vermehren sich unkontrolliert. In und um Cottbus sind Nutrias zur Plage geworden. Eine „Schwanzprämie“ soll Abhilfe schaffen
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Rund um Cottbus sind sie zur Plage geworden: Nutrias, manchmal auch Biberatten genannt.
© A. Hartl/imago
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