Ermittlungen

Obdachloser Macheten-Angreifer stirbt in Reinickendorf: Polizei sucht nach Zeugen

Vor einer Bäckerei in der Residenzstraße gehen mit Baseballschlägern bewaffnete Handwerker auf einen Obdachlosen los, der infolge des Angriffs stirbt. Ein Zeugenaufruf wird gestartet

chg
2 Min
Polizisten am Tatort in der Residenzstraße.

Polizisten am Tatort in der Residenzstraße.

© Hannes P Albert/dpa

Nachdem ein mit einer Machete bewaffneter Obdachloser infolge eines Streits verstorben ist, sucht die Polizei nach Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es am 9. April zwischen dem später Verstorbenen und mehreren Handwerkern bereits zuvor eine körperliche Auseinandersetzung in und vor der Bäckerei „Sonnenschein“ in der Residenzstraße 156 in Reinickendorf gegeben haben.

Im weiteren Verlauf dieser Auseinandersetzung soll der 38-Jährige durch die mutmaßliche Tätergruppe über die Residenzstraße und Lindauer Allee bis zum Huttwiler Weg Ecke Walliser Straße verfolgt worden sein. Dort sei der Mann dann zu Boden gebracht, festgehalten und weiter angegriffen worden. In Folge dieser körperlichen Übergriffe verstarb der 38-Jährige noch am Ort. Eine Obduktion ergab später, dass der Mann einen Herzinfarkt erlitten hat.

Fünf Handwerker, die teilweise mit Baseballschlägern unterwegs gewesen waren, wurden vorläufig festgenommen. Gegen zwei von ihnen wird wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt. Gegen beide Männer wurde auch Haftbefehl erlassen.

Die Mordkommission fragt

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