TV-Kritik

Ungeheuerliches im Osten: Die ARD-Horrorserie „Oderbruch“ steigert sich bis zum feurig-blutigen Finale

Ein rekordverdächtiger Leichenberg in der horrortauglich vernebelten Landschaft im Osten ist der Ausgangspunkt für mysteriöse Familiengeschichten. Die TV-Kritik.

3 Min
Haskel (Leonard Kunz, r.) und Sebastian (Sebastian Urzendowsky) machen im Oderbruch einen erschütternden Fund.

Haskel (Leonard Kunz, r.) und Sebastian (Sebastian Urzendowsky) machen im Oderbruch einen erschütternden Fund.

© ARD Degeto

Wenn die ARD ihr Publikum so richtig in Grusel versetzen will, dann reist sie möglichst weit gen Osten. Vor zwei Jahren war es die Serie „Lauchhammer“, jetzt folgt der Achtteiler „Oderbruch“. Diesmal müssen aber nicht DDR-Bonzen oder Stasi-Seilschaften als Hinterleute herhalten. Auf einer Wiese ist ein Leichenberg aufgetaucht – über 100 verweste Tote sind hier über Nacht aufgeschichtet worden. Die Polizei errichtet ein Feldlager rings um den schaurigen Hügel und beginnt ihn zu untersuchen.

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