Die weltweiten Ölbestände schrumpfen seit Monaten um mehrere Millionen Barrel pro Tag. Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt bereits vor einer kritischen Phase am Ölmarkt im Sommer, einzelne Marktbeobachter halten Ölpreise von bis zu 150 Dollar je Barrel für möglich. Gleichzeitig sorgen steigende Gaspreise und historisch niedrige Speicherstände für neue Sorgen auf den Energiemärkten.
Die Folgen einer längeren Sperrung der Straße von Hormus könnten nach Einschätzung von Experten erheblich sein. „In einem solchen Szenario sind Ölpreise von 130 bis 150 Dollar durchaus realistisch“, sagt Klaus-Jürgen Gern, Forschungsdirektor für internationale Konjunktur am Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel), auf Anfrage der Berliner Zeitung. Ein solcher Ölpreisschock könnte die deutsche Wirtschaft nach seiner Einschätzung sogar in eine Rezession drücken und die Inflation deutlich erhöhen. Doch wie groß ist die Gefahr einer neuen Energiekostenwelle tatsächlich?
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Im August könnte es kritisch werden: Wir fragen Experten, was Ölpreise von 150 Dollar pro Barrel für Verbraucher und Unternehmen bedeuten würden.
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Öl und Gas stehen unter Druck: Experten sehen Risiken für Preise, Inflation und die deutsche Wirtschaft.
© Yegor Aleyev/imago
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