Mobilität

Offen war gestern: Warum das Cabrio langsam von den Straßen verschwindet

Einst Symbol für Freiheit und Fahrspaß, heute eine aussterbende Gattung: Immer mehr Hersteller verabschieden sich vom Cabrio. Was bleibt vom offenen Fahren?

Walther Wuttke
7 Min
Eine aussterbende Spezies: Für viele Hersteller ist das Cabrio längst ein Auslaufmodell, so auch für VW.

Eine aussterbende Spezies: Für viele Hersteller ist das Cabrio längst ein Auslaufmodell, so auch für VW.

© IMAGO/Andreas Haas / imago images

Die frühen Automobilisten mussten einiges aushalten: In den ersten motorisierten Fahrzeugen saßen Chauffeur und Passagiere in sperriger Spezialkleidung und weitgehend ungeschützt vor Wind und Wetter. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts rollten erste Limousinen auf die Straßen.

Zu den Pionieren dieser Fahrzeuggattung gehörte 1900 etwa der Renault Type B mit einer Karosserie des damals renommierten Herstellers Labourdette. Der kuriose Kleinstwagen war mit 1,80 Metern fast genauso hoch wie mit 1,90 Metern lang und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 45 bis 50 Kilometern pro Stunde.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*