Westdeutsche werden diese Geschichte vielleicht nicht auf Anhieb mögen. Sie tauchen darin fast ausschließlich als Hochstapler oder Witzfiguren auf und rempeln sich als Betrüger oder Karrieristen durch den Nachwende-Osten. Und als ihnen endlich alle Posten und Grundstücke gehören, wundern sie sich auch noch über fehlende Dankbarkeit und trotzige Wähler. So weit – nur etwas zugespitzt – die historischen Tatsachen.
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Ohnmacht zwischen Wut und Würde: Ein ostdeutscher Kohlhaas und reihenweise tote Wessis
In seinem zartbitter-bösen Roman „K.“ streut der Leipziger Autor Hans Waal noch einmal ordentlich Salz in die offenen Wunden der Einheit. Das ist ein großer Spaß.
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Der Autor Hans Waal in seinem Sommerhaus.
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