Am 20. September startet das 190. Oktoberfest - in diesem Jahr wieder mit einigen Besonderheiten. Neben den altbewährten Klassikern wie Backhendl, Schweinshaxn und Käsespätzle werden zunehmend auch Gerichte angeboten, die preislich in die Spitzenküche reichen.
So hat das Bräurosl-Zelt, eines der größten und traditionsreichsten Festzelte, in diesem Jahr ein Gericht auf der Karte, das selbst eingefleischte Wiesn-Besucherinnen und -Besucher mit der Wimper zucken lassen dürfte: ein Tomahawk-Steak, rund 1,3 Kilo schwer, gedacht für drei bis vier Personen. Preislich liegt das Entrecôte bei 179 Euro. Serviert wird das Ganze mit Rosmarinkartoffeln, Gemüse, brauner Butter, Sauce Béarnaise sowie Portwein- und Teriyaki-Soße.
Noch exklusiver ist die Trüffel-Variante: Frischer schwarzer Trüffel wird über Fleisch und Kartoffeln gehobelt, dazu gibt es eine Trüffel-Béarnaise. Kostenpunkt: 229 Euro – und damit wohl das teuerste Gericht der Wiesn 2025.
Teuer wird es aber nicht nur beim Essen. Auch die Bierpreise ziehen an: Eine Maß soll in diesem Jahr wohl zwischen 14,50 und 15,80 Euro kosten. Im Schnitt wären das rund 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr. 2024 waren 6,7 Millionen Menschen Gäste beim Oktoberfest.
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