Wintersport

Olympia-Aus für Nordische Kombination: Warum das IOC diese Entscheidung traf

Das IOC streicht die Nordische Kombination nach mehr als 100 Jahren aus dem olympischen Programm – eine Rückkehr bleibt jedoch möglich.

Jörgen Heller Jörgen Heller; SID; DPA
4 Min
Olympia-Aus besiegelt: Bilder wie die von Johannes Rydzek , der 2018 mit dem Team Gold holte, wird es bei den nächsten Spielen nicht mehr geben.

Olympia-Aus besiegelt: Bilder wie die von Johannes Rydzek , der 2018 mit dem Team Gold holte, wird es bei den nächsten Spielen nicht mehr geben.

© Laci Perenyi

Die Nordischen Kombinierer sind seit Beginn der Olympischen Winterspiele fester Bestandteil des Programms. Große Namen wie beispielsweise Georg Thoma, Ronny Ackermann, Fabian Rießle oder Eric Frenzel haben die olympischen Wettkämpfe der beiden kombinierten Wintersportarten Skispringen und Skilanglauf hervor und die Zuschauer mit ihren Leistungen zum Staunen gebracht. In den vergangenen Jahren eiferten nun auch Athletinnen ihren Idolen nach, in der Hoffnung, auch einmal bei Olympia starten zu dürfen.

Diese Hoffnungen haben sich nun erst einmal zerschlagen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat sich dazu entschieden, die Sportart nach über 100 Jahren aus dem olympischen Programm zu streichen. Das wurde nach einer Sitzung der IOC-Exekutive am Dienstag (7. Juli) bekannt. Somit werden die Nordischen Kombinierer bei den Winterspielen 2030 nicht mehr um olympische Medaillen kämpfen können.

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