Nach einem langen Tag heimkommen und noch ewig Abendessen kochen? Mitnichten! Handy an, Liefer-App geöffnet – und schon wird durch Bilder von gegrilltem Hähnchen, Burgern und Pizzen gescrollt.
Bei Uber Eats können Kunden aus mehreren Tausend teilnehmenden Restaurants wählen. Der Fahr- und mittlerweile auch Lieferdienst hat in Berlin zum dritten Mal die Uber Eats Awards verliehen und das beste Restaurant unter seinen Partnern gekürt. Schauspielerin Janina Uhse und Sternekoch Tim Raue führten durch den Abend. Das Gewinner-Restaurant setzte sich in allen drei Phasen der Auswahl gegen die deutschlandweite Konkurrenz durch und nahm 40.000 Euro Preisgeld mit nach Hause.
Wer hat den Preis gewonnen? Und welches Berliner Restaurant konnte die Herzen der Community erobern?
Ein langer Weg zum Sieg: So wurden die Finalisten ausgewählt
Vier Restaurants aus unterschiedlichen deutschen Städten schafften es ins Finale der Awards und damit zur Preisverleihung. Sie setzten sich gegen insgesamt 135 Restaurants durch, die im Juli nominiert worden waren.
Die Gewinner der Publikumsabstimmung aus den 16 Bundesländern wurden anschließend von vier Food-Creatorn getestet. Jeder Creator wählte einen Favoriten fürs Finale aus.
Die Jury, bestehend aus den vier Food-Experten Lukas Erlebach, Janina Uhse, Elias Klein und Tim Raue, kürte im letzten Schritt der Auswahl den Uber-Eats-Awards-Gewinner.
© Uber Eats
Zur Preisverleihung kamen alle Finalisten nach Berlin in die Koch- und Grillakademie in Marzahn, wo sie für die Jury und das Publikum kochten. Die Jury bestand aus Lukas Erlebach, General Manager von Uber Eats Deutschland, Sternekoch Tim Raue, Schauspielerin und Kochbuchautorin Janina Uhse sowie Elias Klein, Gründer der Kalinski Wurstwirtschaft und Gewinner des Vorjahres. Sie bewerteten die Restaurants anhand verschiedener Kriterien und wählten den Sieger.
Der Gewinner: Fried Chicken aus Frankfurt
Den ersten Platz belegte Onda aus Frankfurt – mit voller Punktzahl in allen Bewertungskategorien. Das Restaurant ist auf Korean Fried Chicken spezialisiert. Geschäftsführerin Hyo Seon Lee betreibt mittlerweile drei Filialen in Frankfurt. Zur Preisverleihung brachte sie ihren Mann Jae Hyung Park als Unterstützung mit.
„Wir bringen immer Freude zu unseren Gästen. Wir lieben Essen und auch unsere Gäste“, sagte sie auf der Bühne. Wenige Minuten später, als Tim Raue ihr den Preis verlieh, kamen ihr vor Rührung die Tränen. Ihr Lieblingsgericht aus ihrem Sortiment ist übrigens das mit Cream-Onion-Soße.
Sieger der Herzen aus Berlin: Nhas City Chicken
Das Berliner Urgestein blickt mittlerweile auf eine mehr als 30-jährige Geschichte zurück. Seit der Eröffnung des ersten Geschäfts an der Sonnenallee mitten in Neukölln hat sich viel getan: Nach mehreren Rückschlägen betreibt Nhas City Chicken heute vier Filialen in Neukölln, Mitte und Charlottenburg. Im September eröffnete das Restaurant außerdem seine erste Filiale in Köln.
Nhas City Chicken ist nicht nur eine beliebte Anlaufstelle in Berlin – vergangenen Monat eröffnete eine Filiale in Köln.
© Stephanie Steinkopf/Ostkreuz
Mit gegrilltem Hähnchen nach Familienrezept und Garlic Parmesan Wings löste Nhas City Chicken im Internet einen Hype aus und machte sich weit über Berlin hinaus einen Namen. Nun wurde das Restaurant zum Sieger der Herzen gekürt: Es gewann den Publikumspreis als beliebtestes Restaurant der Uber-Eats-Community.
Das waren die weiteren Finalisten
Den vierten Platz belegte das griechische Restaurant Alati aus Schwerin. Das Gründerpaar Teo Evangelidis und Kakia Tsatsari wünschte sich authentische griechische Küche in Deutschland – und nahm die Sache kurzerhand selbst in die Hand. In ihrem Restaurant in den Schweriner Höfen bereiten sie unter anderem Gyros, Souvlaki und Bifteki zu.
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Auf dem dritten Platz landete das Chicken House aus Essen. Das Team kam mit einem eigenen Hähnchenwagen und einer großen Auswahl an Mezze, die das Publikum probieren konnte. Tim Raue befürchtete, das Team habe sich für den Abend etwas übernommen, und gab ihm einen Tipp mit auf den Weg: „Manchmal ist weniger mehr.“
Über den zweiten Platz freute sich Lokmam aus Hamburg. Das Restaurant ist auf Adana Kebab spezialisiert und verwendet dafür alle Teile des Lamms.
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