SPD

„Opposition ist eben auch ein Weg“: Giffey stellt sich gegen Eralp – und Pistorius springt ihr bei

Offener Brief „Nicht um jeden Preis“: Mehr als 1000 SPD-Mitglieder lehnen eine Koalition mit der Berliner Linken und Elif Eralp ab.

5 Min
Gemeinsam gegen Rot-Grün-Rot: SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius und Berlins Noch-Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey unterstützen den Brief „Nicht um jeden Preis“. (Archivbild)

Gemeinsam gegen Rot-Grün-Rot: SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius und Berlins Noch-Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey unterstützen den Brief „Nicht um jeden Preis“. (Archivbild)

© Britta Pedersen

Sie hat Berlin schon einmal mit Grünen und Linken regiert. Jetzt will Franziska Giffey genau dieses Bündnis verhindern.

Wenige Stunden vor dem Start der Koalitionsverhandlungen ging die Noch-Wirtschaftssenatorin heute im „Morgenmagazin“ auf Distanz zur Linken. Scheitere Rot-Grün-Rot und auch ein Bündnis mit CDU und Grünen, „dann ist die Opposition eben auch ein Weg“, sagte Giffey.

Heute kommen Linke, Grüne und SPD im Abgeordnetenhaus zusammen, um eine Regierung zu bilden, an deren Spitze Elif Eralp stehen soll. Sie wäre die erste Regierende Bürgermeisterin der Linkspartei. Doch gegen das Bündnis formiert sich prominenter Widerstand aus der SPD, der bis ins Bundeskabinett reicht.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*