Bach, ein Notenmathematiker? Kein Gedanke daran, wenn Organist Edgar Krapp auf der historischen Wagner-Orgel (1741) in der Marienkirche zu Treuenbrietzen eine Auswahl von dessen Choralbearbeitungen spielt. Für die kleinformatigen Stücke aus der sogenannten "Kirnbergerschen Sammlung" und dem III. Teil der Clavier-Übung wählt er rasche Tempi, die auch den letzten Staub von den Noten wedeln. Hohe Virtuosität und ausgeprägtes Stilgefühl sind mit Klangsinn bei der Registerwahl gepaart. Da kommt ungetrübte Hör-Freude auf, zumal auch die Akustik des Kirchenraumes hervorragend eingefangen ist.pb Erschienen bei Berlin Classics
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