In Berlin und Brandenburg bekommen wir am Mittwochvormittag die Ausläufer von Orkan Burglind zu spüren, der derzeit im Westen Deutschlands wütet.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit Wind- und Sturmböen von bis zu 60 Stundenkilometern (Windstärke 7). Auch kurze Gewitter sind möglich. Die Temperaturen bleiben dabei mit fünf bis neun Grad relativ mild. In den Abendstunden nimmt die Windgeschwindigkeit noch einmal zu: Dann rauscht der Sturm aus dem Westen mit bis zu 80 Stundenkilometern über die Region. Erst am frühen Donnerstagmorgen soll der Wind nachlassen.
In Neukölln stürzt ein Baum durch Sturm um
Berlin und Brandenburg werden von Burglind zwar nur gestreift, dennoch hat es auch hier bereits Schäden gegeben: In Neukölln sorgte ein umgestürzter Baum für einen Feuerwehreinsatz. Der Baum krachte in der Lahnstraße auf ein Auto, wie die Feuerwehr mitteilte. Verletzt wurde niemand.
Berlin liege „in der dünnsten Stelle“ des Sturmtiefs, sagte ein DWD-Sprecher. Viel härter als unsere Region trifft Burglind Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Dort gibt es aufgrund umgestürzter Bäume und heftigen Regens massive Behinderungen im Verkehr. Vielerorts sind Straßen blockiert. Auch der Regionalverkehr der Bahn ist zum Teil unterbrochen. (BLZ)
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