Es war einer der wenigen politischen Momente bei der Oscar-Verleihung am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles. Als der Dokumentarfilm „No Other Land“ den Oscar für den besten Dokumentarfilm bekam, ergriff einer der Filmemacher, der aus dem Westjordanland stammende Palästinenser Basel Adra, die Gelegenheit, ein politisches Statement für die Palästinenser abzugeben: „Wir rufen die Welt auf, ernsthafte Maßnahmen zu ergreifen, um die Ungerechtigkeit zu beenden und die ethnische Säuberung des palästinensischen Volkes zu stoppen“, sagte Adra. Worte, die das Publikum im Dolby Theatre mit jubelndem Applaus bedachte. Adra erwähnte Gaza nicht, aber seine Worte waren wohl darauf gemünzt.
Academy Awards
Oscar für „No Other Land“: Palästinensischer Regisseur fordert „Ende der ethnischen Säuberungen“
Der palästinensische Filmemacher Basel Adra bekommt in Los Angeles Applaus, sein israelischer Kollege greift die US-Außenpolitik an. Israels Kulturminister kritisiert die Auszeichnung.
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Der Palästinenser Basel Adra (l.) und sein israelischer Kollege Yuval Abraham bekommen den Oscar für „No Other Land“.
© John Locher/dpa
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