Fast am Ende eines Diskussionsabends, der sich um ostdeutsche Befindlichkeiten gedreht und wie Heimweh angefühlt hatte, ergriff eine Frau im Rentenalter das Wort. Sie sprach ins Mikrofon, zum Publikum und Richtung Podium, wo Dirk Oschmann und Ilko-Sascha Kowalczuk saßen, die Stargäste, beide 1967 in der DDR geboren, vollkommen unterschiedlicher Meinung mit ihrem Blick auf den Osten. Und dann passierte das, was eigentlich nicht passieren sollte im Chemnitzer Kulturzentrum Weltecho. Böse Blicke hier, Zwischenrufe dort, von allen Seiten höhnisches Gelächter.
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Debatte
Oschmann vs. Kowalczuk: Zwei Ostdeutsche streiten über die Meinungsfreiheit
In Chemnitz sitzen Dirk Oschmann und Ilko-Sascha Kowalczuk erstmals gemeinsam auf einem Podium. Die Sympathien im Publikum sind klar verteilt.
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Ilko-Sascha Kowalczuk (l.), Historiker und Publizist, und Dirk Oschmann, Literaturwissenschaftler, diskutieren mit der Autorin Bettina Baltschev in Chemnitz.
© Hendrik Schmidt/dpa
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