Alle Jahre wieder entdeckt die Bundesregierung die Ungleichheit zwischen Ost und West. Ostdeutsche besitzen weiterhin weniger Vermögen und sitzen seltener in den Führungsetagen. Tatsächlich entscheiden Herkunft und Beziehungen bis heute in weiten Teilen, wie weit jemand kommt. Nachzulesen sind diese Erkenntnisse im neuen Bericht der Ostbeauftragten Elisabeth Kaiser: „In Bewegung bleiben“. Na, herzlichen Glückwunsch. Einsicht ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.
Ost-West-Debatte
Ostdeutsche bleiben im Nachteil: Frau Kaiser, was folgt auf diese Erkenntnis?
Die Ostbeauftragte beschreibt in ihrem neuen Bericht bekannte Ungleichheiten und präsentiert Regierungsprogramme als Lösung. Wem genau soll damit geholfen sein? Ein Kommentar.
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Elisabeth Kaiser, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland.
© Annette Riedl/dpa
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