Der ostdeutsche Schiffbau hat seit dem Ende der DDR einen der radikalsten Strukturumbrüche der deutschen Industriegeschichte erlebt. Das DDR-Kombinat Schiffbau hatte bis 1990 etwa 55.000 Beschäftigte. 1993, am Ende der großen Privatisierungswelle durch die Treuhand, arbeiteten auf den verbliebenen Ostseeküsten-Werften nur noch rund 14.200 Mitarbeiter.
Treuhand
Ostdeutsche erzählen von den Folgen der Treuhandpolitik
Katrin Rohnstock stellt ihr Buch „Schock im Osten“ am 5. Juni in Wismar vor. Auch ein früherer Mitarbeiter der Mathias-Thesen-Werft berichtet über die Zeit nach 1990.
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Auch in der Neptun Werft Rostock, heute Teil der Meyer Gruppe, verloren nach der Wende durch Treuhandentscheidungen Tausende Werftarbeiter ihren Job.
© Bernd Wüstneck
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