Bäderkrise

36 Grad in Brandenburg: Warum hier keiner ins Freibad geht

Marode, geschlossen, leer: 2025 waren Freibäder in der Krise. 2026 soll alles anders sein, heißt es. Viele Ostdeutsche aber fahren lieber an den See. Warum?

6 Min
Robin, Steffi und Nicole mit den Kindern Mia (links), Lara (Mitte) und Emma (rechts) haben den Stechlinsee für sich entdeckt.

Robin, Steffi und Nicole mit den Kindern Mia (links), Lara (Mitte) und Emma (rechts) haben den Stechlinsee für sich entdeckt.

© Markus Wächter/Berliner Zeitung

Ein warmer Augusttag, 36 Grad, der Sommer dreht noch einmal richtig auf: Die Deutschen suchen Abkühlung in Freibädern oder nahegelegenen Seen. Doch woran liegt es, dass viele Menschen im Osten lieber an den See fahren als ins Freibad?

Im Sommer 2025 hatten verantwortliche Stimmen aus dem Bäderwesen die Freibad-Krise ausgerufen. Becken blieben leer oder seien sanierungsbedürftig, deutschlandweit gab es hunderte Badetote. Doch blickt man geografisch ins Detail ergibt sich ein differenzierteres Bild.

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