Sachsen hat im vergangenen Jahr rund 15.000 Arbeitsplätze eingebüßt und damit den stärksten Rückgang aller ostdeutschen Bundesländer verzeichnet. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes in Kamenz hervor.
Die Beschäftigtenzahl sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent. Auch Thüringen musste einen erheblichen Stellenabbau hinnehmen: Dort gingen 11.400 Arbeitsplätze verloren, was einem Minus von 1,1 Prozent entspricht.
Der Jobabbau erstreckt sich nahezu über die gesamte Wirtschaft. Lediglich in einzelnen Bereichen konnten Zuwächse verzeichnet werden: Dienstleistungen, Erziehung und Gesundheit verzeichneten als einzige Sektoren positive Entwicklungen bei der Beschäftigung.
Die Zahlen zeigen die angespannte Lage auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt. Während klassische Industriezweige und andere Wirtschaftsbereiche Stellen abbauen, wächst der Bedarf an Fachkräften im sozialen und gesundheitlichen Bereich weiter an.
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