Werchan rechnet generell nicht mit einer überdurchschnittlichen Birkenpollensaison: „An den Birken hängen in diesem Frühjahr weniger Kätzchen als in anderen Jahren.“ Das könne auch mit Faktoren wie Trockenheit zusammenhängen – genau bekannt seien die Ursachen der jährlichen Schwankungen aber nicht.
Was der Klimawandel für Heuschnupfen-Geplagte bedeutet
Berliner Allergiker aufgepasst: Hainbuche in voller Blüte
Für Menschen, die sich derzeit über Symptome wundern, könne auch die Hainbuche eine Erklärung sein, schilderte der Fachmann: „Die Hainbuche blüht dieses Jahr sehr stark. Deren Pollen führen oft auch zu Reaktionen bei Menschen, die auf Birkenpollen reagieren.“ Birke und Hainbuche gehörten beide zur Familie der Birkengewächse.
„Auch die Esche fängt aktuell an zu blühen, und der Pollenflug wird sich intensivieren. Aber nicht blitzartig“, sagte Werchan. Insgesamt seien es also eher gute Nachrichten für Allergiker: „Bisher gab es nichts Extremes. Der Pollenflug von Hasel und Erle ist vorbei. Die Erlenpollensaison war nicht besonders stark, auch weil es immer wieder Regen gab, der die Luft reinigte.“
Pollenflug: So können sich Allergiker schützen
Menschen mit Heuschnupfen regieren überempfindlich auf die eigentlich harmlosen Pollen. Zu den möglichen Beschwerden zählen Augentränen, Niesreiz, Fließschnupfen, Husten und Abgeschlagenheit. Betroffene können Nasensprays, Augentropfen und Tabletten gegen die Symptome nutzen. An der Ursache setzt eine Immuntherapie etwa mit Spritzen oder Tabletten (Hyposensibilisierung) an.
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