Rügen

Ostkongress: Plötzlich wollen die Grünen keine Verbotspartei mehr sein

Kaum einer wählt sie: In Sassnitz suchen die Grünen nach Antworten, warum das so ist. Und darauf, wie sie zu einer Partei der Besserverdiener und Akademiker wurde.

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Mecklenburg-Vorpommerns Spitzenkandidatin Claudia Müller (l.), Buchautorin Tupoka Ogette und Co-Parteichef Felix Banaszak in der Diskussion über die ostdeutsche Identität.

Mecklenburg-Vorpommerns Spitzenkandidatin Claudia Müller (l.), Buchautorin Tupoka Ogette und Co-Parteichef Felix Banaszak in der Diskussion über die ostdeutsche Identität.

© Danilo Vitense

Wenn eine Partei derzeit allen Grund zur Selbstvergewisserung hat, dann sind es die Grünen. Mantraartig betonten sie am Wochenende auf ihrem Ostkongress in Sassnitz auf der Insel Rügen, dass Grün die Hoffnung sei. Mecklenburg-Vorpommers Spitzenkandidatin Claudia Müller ging sogar noch einen Schritt weiter, sprach vom „Ende ihrer Partei als gesamtdeutsche Partei“, sollten die Landtagswahlen im September in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern für Bündnis 90/Die Grünen verloren gehen.

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