Rotstern-Schokolade, Vita-Cola, Filinchen und Nudossi: Mehr als 35 Jahre nach der Wiedervereinigung sind viele Produkte aus der DDR noch immer gefragt. Auf der Berliner Verkaufsmesse Ostpro vom 23. bis 25. Oktober auf der Trabrennbahn Karlshorst können sich Besucher mit Waren aus den ostdeutschen Bundesländern eindecken, die in gewöhnlichen Supermärkten teilweise nur schwer zu finden sind. Doch warum hält sich die Nachfrage nach Ostprodukten so hartnäckig? Geht es um den Geschmack, um Erinnerungen an die Kindheit oder um die Sehnsucht nach einer untergegangenen Welt?
Die Marketingprofessorin Katja Brunk von der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) beschäftigt sich wissenschaftlich mit Nostalgie, Konsum und der Vermarktung von Vergangenheit.
Ostalgie
Ostpro in Berlin: „Das muss keine Sehnsucht nach der DDR bedeuten“
Was steckt hinter der Liebe zu Ostprodukten? Eine Marketingprofessorin erklärt, warum DDR-Marken Identität stiften und wie die AfD versucht, sie politisch zu vereinnahmen.
10 Min
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Prof. Dr. Katja Brunk, Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing.
© Foto: Heide Fest
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