Anfang August unterzeichneten in Mekka der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif ein Abkommen, das man in Berlin genau lesen sollte. Ein bewaffneter Angriff auf einen der drei Staaten, heißt es darin, gelte als Angriff auf alle. Die Formel klingt nach Artikel 5 des Nato‑Vertrags. Auf dem Papier hat das Nato-Mitglied Türkei damit der Atommacht Pakistan außerhalb des transatlantischen Bündnisses Beistand zugesagt.
Geopolitik
Pakistanische Militärexpertin Ayesha Siddiqa: „Ich nenne diese Männer die Laufburschen des Armeechefs“
Im Mekka-Sicherheitspakt sagt das Nato-Mitglied Türkei Pakistan seinen Beistand zu. Doch wer hat dort die Macht? Nicht der Premierminister. Militärexpertin Ayesha Siddiqa klärt auf. Ein Interview.
11 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
US-Vizepräsident JD Vance (r.) begrüßt Pakistans Armeechef Asim Munir (l.) im Beisein von Premierminister Shehbaz Sharif (m.) vor Gesprächen über ein Ende des Nahostkriegs.
© Nathan Howard/afp
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*