Die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin haben sich in der Frauen-Bundesliga mit einem Auswärtssieg beim VC Wiesbaden Selbstvertrauen für das anstehende Gipfeltreffen mit Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart geholt. Der amtierende deutsche Meister setzte sich am Samstagabend (7. März) in der stimmungsvollen Halle der Gastgeberinnen mit 3:1 (27:25, 25:19, 22:25, 25:13) durch und wahrte damit die Chance, die Hauptrunde auf dem zweiten Tabellenplatz abzuschließen.
Allerdings musste sich der SSC den Erfolg beim Tabellen-Siebten hart erarbeiten. Wiesbaden präsentierte sich kämpferisch und hielt über weite Strecken des Matches mit großem Einsatz dagegen. Besonders in den engen Satzphasen setzte der VCW die Schwerinerinnen immer wieder unter Druck, sodass sich eine intensive und umkämpfte Partie entwickelte.
Vor allem im ersten Satz wurde es für den Favoriten aus Mecklenburg-Vorpommern brenzlig. Wiesbaden lag bereits mit 22:18 und 23:20 in Front, doch die Schwerinerinnen bewiesen Nervenstärke und entschieden den Durchgang erst mit dem dritten Satzball für sich. Im zweiten Abschnitt erspielten sich die Gäste zunächst eine 14:10-Führung, ließen Wiesbaden jedoch noch einmal zum 14:14 herankommen. Anschließend übernahm der SSC wieder die Kontrolle und sicherte sich den Satz dank starker Aufschläge sowie stabiler Block- und Abwehrarbeit.
Schwerin hat noch eine Rechnung offen
Der dritte Durchgang ging an die Gastgeberinnen, ehe Schwerin im vierten Satz keine Zweifel mehr am Ausgang der Partie ließ. Mit einem deutlichen 25:13 machte der SSC den Auswärtssieg perfekt. Zu den erfolgreichsten Schweriner Spielerinnen des Abends zählten Anne Hölzig und Jet Kok.
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Mit dem Erfolg sieht sich die Mannschaft von Palmberg-Cheftrainer Felix Koslowski für das Spitzenspiel gegen Allianz MTV Stuttgart gerüstet und hat mit ihrem Gegner noch eine Rechnung zu begleichen. Im Hinspiel musste sich Schwerin in Stuttgart nach drei knappen Sätzen geschlagen geben (24:26, 21:25, 20:25). Das Duell mit dem bereits feststehenden Hauptrundensieger findet am Samstag (14. März, 17.15 Uhr) in in der Palmberg Arena in Schwerin statt.
Auch die Playoffs rücken bereits näher. Das erste Viertelfinalspiel des SSC Palmberg Schwerin ist derzeit für den 21. April 2026 angesetzt. Der Gegner sowie die genaue Spielzeit stehen noch nicht fest, da die TV-Terminierung aussteht.
Drei ostdeutsche Vereine im oberen Tabellen-Viertel
Gleich hinter Palmberg Schwerin folgt in der Tabelle der VfB Suhl LOTTO Thüringen. Beim aktuellen Schlusslicht ETV Hamburger Volksbank Volleys fuhren die Thüringerinnen am vergangenen Samstag einen glatten 3:0-Sieg (25:19, 25:12, 25:14) ein. Ihr letztes Hauptrundenspiel bestreiten sie am Samstag (14. März, 18 Uhr) bei Ladies in Black Aachen.
Auf Tabellenplatz vier der Frauen-Bundesliga rangiert der Dresdner SC. Die Sächsinnen haben am vergangenen Samstag das südostdeutsche Derby bei Schwarz-Weiß Erfurt mit 3:0 (25:15, 25:12, 25:15) deutlich zu ihren Gunsten entschieden. Zum letzten Hauptrundenspiel gastiert Dresden am Samstag (14. März, 18 Uhr) beim Tabellen-Vorletzten Binder Blaubären TSV Flacht in Rheinland-Pfalz.
Und der vierte ostdeutsche Volleyballverein der Frauen-Bundesliga, Schwarz-Weiß Erfurt, will nach der bereits erwähnten Niederlage gegen Dresden am Samstag (14. März, 18 Uhr) beim USC Münster zurück in die Erfolgsspur finden.
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