Bei der Vorbereitung der Stimmzettel für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September ist ein Fehler unterlaufen. Ein Neudruck der knapp vier Millionen Stimmzettel ist nach Angaben des Landeswahlleiters aber nicht nötig.
Bei einem Listenkandidaten der Partei Die Urbane sei versehentlich der Nachname mit dem zweiten Vornamen vertauscht worden, teilte Landeswahlleiter Stephan Bröchler mit. Der Fehler sei trotz eines mehrstufigen Verfahrens zur Qualitätssicherung nicht bemerkt worden.
Vorname und Nachname vertauscht
Das Landeswahlamt habe sich mit der betroffenen Partei darauf verständigt, dass der Name in der jetzigen Form auf dem Stimmzettel stehen bleiben könne, so Bröchler. Eine rechtliche Prüfung habe ergeben, dass dies möglich sei, weil die Chancengleichheit der Partei bei der Wahl nicht beeinträchtigt werde.
Der Kandidat sei weiterhin eindeutig erkennbar. Es sei zudem nicht zu erwarten, dass der Wählerwille durch die Verwechslung beeinflusst werde, erklärte der Landeswahlleiter. (mit dpa)
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