Maskierte Einbrecher haben in der Nacht zum Freitag in Neu-Hohenschönhausen und Weißensee zwei Geldautomaten gesprengt. Nach Informationen der Berliner Polizei kam es in beiden Fällen zu erheblichen Schäden an umliegenden Glasscheiben und Türen. Die drei Unbekannten flüchteten letztlich jedoch ohne Beute.
Den Angaben nach ereignete sich der erste versuchte Diebstahl gegen 3 Uhr in einem Einkaufszentrum in der Rostocker Straße. Dort sollen sich die drei Tatverdächtigen – mit dunklen Kapuzenpullovern und Sturmhauben bekleidet – zunächst an einem freistehenden Geldautomaten zu Schaffen gemacht haben. Beim Versuch, den Automaten aufzusprengen wurden demnach zwar umliegende Läden beschädigt, die Unbekannten gingen jedoch leer aus.
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Etwa eine Stunde später kam es – wenige Kilometer entfernt – zu einem weiteren Vorfall in der Charlottenburger Straße. Ein Anwohner beobachtete den Angaben nach, wie sich drei ebenfalls schwarz vermummte Personen gewaltsam Zutritt zu einer Bankfiliale verschafften. Auch hier verursachte eine Explosion enormen Schaden an Scheiben und Türen. Geld wurde ebenfalls nicht entwendet. Anschließend flüchtete das Trio in einem Auto. Die weiteren Ermittlungen sollen nun unter anderem ergeben, ob es sich bei den beiden Fällen um dieselben Täter gehandelt haben könnte.
Polizeibericht Berlin
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