Als wäre der Alltag in der Stadt nicht ohnehin schon eine gigantische Reizüberflutung aus blinkenden Neon-Displays, hupenden Autos und den Dauer-Telefonaten fremder Leute auf Lautsprecher, wird nun auch noch die Luft zum Kampfgebiet. In den Fußgängerzonen oder Bussen wird man nicht mehr nur visuell und akustisch umzingelt, sondern auch gnadenlos olfaktorisch überrollt.
Manchmal genügt ein kleiner Atemzug, und schon trifft einen ein synthetischer Vanille-Tsunami gepaart mit der Wucht von überschwerem Oud, kurz bevor einen eine Zitruswolke aus der Gegenrichtung einlullt. Obwohl man mitten an der frischen Luft steht, wähnt man sich plötzlich im Eingangsbereich einer Parfümerie.
Knigge
Schluss mit der Duftbelästigung! Wie man Parfüm trägt, ohne die Stadt einzunebeln
Warum Parfüm eine intime Erfahrung sein sollte und wie die olfaktorische Abrüstung gelingt. Ein Knigge-Guide.
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Der Trend geht seit einigen Jahren klar zum penetranten Duft: Je intensiver die Sillage, desto besser – zumindest für die Träger selbst.
© Unsplash
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