Binnenschifffahrt

Pegelstände von Oder und Elbe zu niedrig: Trockenheit legt Güterschifffahrt lahm

Weil die Oder zu wenig Wasser führt, kommt es zu Einschränkungen bei der Güterschifffahrt. Auch auf der Elbe gibt es Probleme.

2 Min
Die Binnenschifffahrt kämpft mit niedrigen Wasserständen (Symbolbild).

Die Binnenschifffahrt kämpft mit niedrigen Wasserständen (Symbolbild).

© Thomas Frey

Die anhaltende Trockenheit hat die Pegel der Oder so weit absinken lassen, dass auf mehreren Abschnitten kein Güterverkehr mehr stattfindet. Wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Oder-Havel mitteilte, kann bei den derzeitigen Wasserständen keine Kennzeichnung einer befahrbaren Fahrrinne mehr sichergestellt werden. Die Nutzung der Wasserstraße erfolge daher auf eigene Gefahr.

Eine Sprecherin des WSA stellte klar, dass die Behörde weder ein Verbot ausgesprochen noch den Schiffsverkehr aktiv gestoppt habe. Ob eine Fahrt angetreten werde, liege in der Verantwortung der Schiffsführer, die sich angesichts der fehlenden Markierungen gegen einen Einsatz entscheiden. Für die Sport- und Freizeitschifffahrt gelten die Einschränkungen nach Angaben des Amtes nicht.

Pegelstände sollen unter einem Meter liegen

Medienberichten zufolge verkehren zwischen den Pegeln Ratzdorf im Landkreis Oder-Spree und Hohensaaten-Finow im Landkreis Märkisch-Oderland bereits seit Wochen keine Frachter mehr. Die Pegelstände in der Fahrrinne sollen unter einem Meter liegen. Auch auf Teilen der Elbe seien die Wasserstände zu niedrig für den Güterverkehr.

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