Die Pet Shop Boys können schon lange nicht mehr ohne Berlin. Seit 16 Jahren haben sie eine Wohnung in Wilmersdorf. Auch als Gegenpol zum trubeligen London, ihrer ersten Heimat. Der Stellenwert, den die „Boys“ (Neil Tennant wurde gerade am Freitag 72 Jahre alt) unserer verrückten Stadt beimessen, offenbart sich aber auch in ihrer Konzerttaktung.
Drei Tage in Folge bespielen die Pet Shop Boys Berlin. Am Sonntag und am Montag mit etwas obskureren B-Seiten das Neuköllner Huxleys Neue Welt. Am Samstagabend, dem 11. Juli, aber haben die PSB nichts als ihre volle Ladung größter Tanzbodenkracher mit in die Waldbühne gebracht. „Go West“, „Always On My Mind“, Sie wissen schon.
Pop
Pet Shop Boys in der Waldbühne: Warum ganz Berlin es liebt, wenn diese Männer Sünde predigen
Die Pet Shop Boys sind Adorno zum Mitstampfen. Zugleich melancholisch und doch voller Euphorie. So war ihr Greatest-Hits-Konzert in der Waldbühne wirklich.
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Sänger Neil Tennant (v.) und Keyboard Chris Lowe: die Pet Shop Boys
© Dirk Pagels/Davids
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