Peter Wicke entspricht jedem Klischee eines emeritierten Professors: Ein wacher weißhaariger Herr, der regelmäßig weiter veröffentlicht. Seine wissenschaftlichen Nachschlagewerke, die Handbücher zur populären Musik und Biografien wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Er schrieb über Mozart und Madonna, Elvis Presley, Lady Gaga und sitzt gerade über dem Werk von John Lennon. Sein jüngstes Buch widmet sich dem Erfolg von Rammstein über dreißig Jahre, mit Akribie seziert er Sounds, Texte, Bühnenpräsenz und Resonanz der Band, alle Zitate sauber hinterlegt. Das Buch liest sich spannend und pointiert, auch, weil der Autor den jüngsten medialen Vernichtungsfeldzug gegen Till Lindemann und die Band schön scharf angreift.
UPDATE
Interview
Peter Wicke im Interview über Rammstein: Der Westen ist anders schlecht
Der Wissenschaftler Peter Wicke über die obszöne Oberflächlichkeit der Gesellschaft und den Versuch der woken Community, Rammstein in einem Moralsumpf zu entsorgen.
11 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Till Lindemann, Frontmann von Rammstein
© Claudio Bresciani/imago
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*