Pfingstreiseverkehr

Pfingsten 2026: ADAC warnt vor Mega-Staus auf diesen Autobahnen

Millionen Urlauber starten gleichzeitig ins lange Wochenende. Besonders auf den Routen Richtung Süden und Küste drohen lange Wartezeiten.

3 Min
Stau am Pfingstwochenende: Das sollten Autofahrer wissen.

Stau am Pfingstwochenende: Das sollten Autofahrer wissen.

© Marijan Murat/dpa

Der ADAC hat für das kommende Pfingstwochenende „eine der höchsten Verkehrsbelastungen des Jahres“ angekündigt. Autofahrer müssen sich bis Montag auf volle Straßen einstellen.

Besonders staureich dürften nach Angaben des Münchner Automobilclubs der Freitag vor Pfingsten und der Dienstag nach Pfingsten werden. Der Freitag vor Pfingsten habe im vergangenen Jahr Rang 5 im Jahresranking belegt. Auch der Auto Club Europa (ACE) sagt volle Autobahnen voraus und erwartet „unzählige Staus“, vor allem auf den Urlaubsrouten in Richtung Mittelmeer, an die Küsten von Nord- und Ostsee sowie in den Alpenraum.

Zu den Feiertagen kommen in einigen Bundesländern teils zweiwöchige Pfingstferien hinzu, mancherorts ist nur der Dienstag schulfrei. Als klassische Stau-Schwerpunkte nennt der ADAC die Bereiche von Autobahnbaustellen, von denen er aktuell mehr als 1.000 vermeldet.

Staugefahr von Freitag bis Dienstag

Bereits am Freitag wird es laut ADAC ab Vormittag voll, die Stauspitze liege zwischen etwa 11 und 19 Uhr. Am Samstag rolle die Blechlawine vor allem in Richtung Alpen und in den Süden, am stärksten zwischen 10.00 und 15.00 Uhr. Der Pfingstsonntag gilt nach Einschätzung beider Clubs als bester Tag zum Durchkommen, allerdings sei mit regem Ausflugsverkehr zu rechnen.

Am Pfingstmontag steigt die Staugefahr ab Mittag mit der Heimreisewelle bis in den Abend. Der ADAC zählt die Phase von 13 bis 18 Uhr zu den Stau-Spitzenzeiten. Am Dienstag erwartet der Club weiteren Rückreiseverkehr, vor allem zwischen 7 und 18 Uhr.

Mehr Verkehr und Staus werden in den Großräumen Berlin, Hamburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Rhein-Neckar, Stuttgart und München erwartet. Betroffen sind unter anderem die A 1, A 2, A 3, A 5, A 7, A 8, A 9 sowie die A 81 und A 99.

Volle Straßen auch in Österreich und der Schweiz

In Österreich sind die Transitachsen Richtung Süden dem ACE zufolge schon ab Freitagnachmittag „stark belastet“. Als besonders staugefährdet nennt der ADAC die West-, Pyhrn-, Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn. Auf der Tauernautobahn gelten von Freitag bis Montag ganztägige Abfahrtssperren.

Wegen der stichprobenhaften Einreisekontrollen an der deutschen Grenze kann es laut ADAC speziell an den Übergängen Suben (A 3), Walserberg (A 8) und Kiefersfelden (A 93) zu Wartezeiten kommen. In der Schweiz sind besonders die A 1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen sowie die Gotthardroute (A 2) belastet. (mit dpa)

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