Nahverkehr

Pink gegen das mulmige Gefühl: So will die BVG U-Bahnhöfe in Berlin verändern

Die meisten laufen vorbei: Jetzt macht ein Pilotprojekt Notrufsäulen unübersehbar. BVG-Chef Falk äußert sich zu Frauenabteilen und zum Alkoholverbot.

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Hier sind Sie sicher: Im U-Bahnhof Alexanderplatz zeigen BVG-Chef Henrik Falk und Betriebsvorständin Jenny Zeller-Grothe die Pink Zone.

Hier sind Sie sicher: Im U-Bahnhof Alexanderplatz zeigen BVG-Chef Henrik Falk und Betriebsvorständin Jenny Zeller-Grothe die Pink Zone.

© Emmanuele Contini/Berliner Zeitung

Eigentlich sind sie unübersehbar. Mehr als 570 Notruf- und Informationssäulen gibt es bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Doch pro Tag melden sich im Schnitt gerade einmal rund 800 Menschen auf diesem Weg bei der Sicherheitsleitstelle des Landesunternehmens. Könnte es sein, dass die Säulen noch nicht genug bekannt sind?

Am Dienstag startete die BVG ein Pilotprojekt, mit dem sie auf die Sprechstellen in ihren U-Bahnhöfen aufmerksam machen möchte. Bodenmarkierungen in Rosa und anderen Farben sollen die Säulen, die alle mit Videotechnik überwacht werden, stärker ins Blickfeld rücken. „Damit jeder erkennt: Hier gibt es Hilfe“, sagte BVG-Chef Henrik Falk.

„Pink*Zone“ ist der Arbeitstitel des Projekts, das zur Sicherheitsstrategie der BVG gehört. Die Abkürzung bedeutet: Punkt für Information, Notruf und Kontakt. Vorgestellt wurde der Test im U-Bahnhof Alexanderplatz. Auch in den Stationen Kurfürstenstraße, Britz-Süd, Walther-Schreiber-Platz und Osloer Straße werden Farbkonzepte ausprobiert.

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