Nach rund 780 Kriegstagen ist es an der Zeit, dem Geschehen in der Ostukraine mit Wirklichkeitssinn zu begegnen. Seit Spätherbst 2022, also seit eineinhalb Jahren, gibt es kaum Bewegung entlang der über tausend Kilometer langen Front. Nach der großteils gescheiterten russischen Invasion und zwei ukrainischen Gegenoffensiven in den ersten Kriegsmonaten reiben sich beide Armeen im Stellungskrieg auf.
Krieg in der Ukraine
Höchste Zeit, dem Ukraine-Krieg mit Realismus zu begegnen
Seit eineinhalb Jahren kaum Veränderung der Frontlinie, fehlende Ressourcen für raumgreifende Offensiven. Ein Plädoyer für Wirklichkeitssinn im Ukraine-Krieg.
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Ein ukrainischer Soldat der Hauptdirektion des Nachrichtendienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums kontrolliert eine Marinedrohne Magura.
© Genya Savilov/AFP
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