Der Rückkauf des 400 Hektar großen Intel-Geländes in Magdeburg ist noch nicht abgeschlossen, da zeichnet sich bereits ab, dass die eigentliche Herausforderung erst danach beginnt. Sachsen-Anhalt steht vor der Aufgabe, eines der ambitioniertesten Industrieprojekte der jüngeren deutschen Geschichte neu zu erfinden – ohne den Konzern, der es ursprünglich tragen sollte. Doch wer den Blick weitet, erkennt: Magdeburg ist kein Betriebsunfall. Es ist Symptom eines Musters, das sich quer durch die deutsche Industriepolitik zieht.
Fehlinvestition
Plan B statt Intel: Magdeburg ringt um die Zukunft seines 400-Hektar-Techparks
Deutschlands Großprojekte scheitern regelmäßig auf Kosten der Steuerzahler. So auch bei Intel in Magdeburg. Wird das der nächste Milliarden-Flop?
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Baufahrzeuge stehen still: Intel stoppt Chipfabrik-Bau in Magdeburg.
© IMAGO/Jochen Eckel
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