Fußball-Geschichte

„Plattgemacht“: Wie der Westen den Ost-Fußball zerstörte – Buchvorstellung in Berlin

Ein neues Buch beleuchtet den Zusammenbruch des DDR-Fußballs nach 1989 – und warum heute wieder Hoffnung besteht. Eine Podiumsdiskussion gibt es dazu am 15. April im Pfefferberg.

Jörgen Heller Tobias Hackel
3 Min
Teil des Buches: Ulf Kirsten (l.) und Andreas Thom (m.)  wurden beim DDR-Länderspiel gegen Österreich 1989 in Wien zu Objekten der West-Begierde.

Teil des Buches: Ulf Kirsten (l.) und Andreas Thom (m.)  wurden beim DDR-Länderspiel gegen Österreich 1989 in Wien zu Objekten der West-Begierde.

© Sportfoto/imago

Was im Herbst 1989 über den Fußball in der DDR hereinbrach, war eine Katastrophe. Westdeutsche Vereinsmanager wie Reiner Calmund fielen in den Osten ein und verpflichteten die Stars der Oberliga teils direkt vom Spielfeld weg. Etwa 150 DDR-Fußballer wechselten in den ersten Jahren nach der Wende in den Westen. Auf Stars wie Matthias Sammer, Ulf Kirsten und Andreas Thom folgten bald auch die Nachwuchsspieler.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*