Polen

Der bessere Kaczyński: Donald Tusk und die stille Fortsetzung der PiS-Politik

Angetreten, um die PiS-Jahre zu beenden, setzt Polens Premier deren Kurs fort – bei Migration, Ukrainern und Justiz. Nur leiser und effizienter. Eine Bilanz.

Klaus Bachmann
Klaus Bachmann
18 Min
Donald Tusk bei einer Pressekonferenz in Warschau. Bei Migration, Ukraine-Hilfen und Justiz setzt seine Regierung den Kurs der PiS in wesentlichen Teilen fort.

Donald Tusk bei einer Pressekonferenz in Warschau. Bei Migration, Ukraine-Hilfen und Justiz setzt seine Regierung den Kurs der PiS in wesentlichen Teilen fort.

© Grzegorz Krzyzewski/Fotonews/imago

Es war einmal, so fangen alle Märchen an. Das hier ist das Märchen von einem Drachentöter, der angetreten ist, alle Fehler, Verirrungen und Auswüchse der achtjährigen Herrschaft der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) wiedergutzumachen, damit vor drei Jahren einen sehr deutlichen Wahlsieg erzielte und seither Ministerpräsident von Polen ist: Donald Tusk.

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