Der Politikwissenschaftler vermisst Strategien anderer Parteien gegenüber der AfD. „Die Linke ist weitgehend mit sich selbst beschäftigt, während die Union unbelehrbar scheint in ihrer Hoffnung, der AfD den Rang als bessere Populisten abzulaufen“, sagte Botsch. „Dabei könnte sie wissen und an den festgefahrenen Umfragewerten erkennen, dass ihr das nicht gelingen kann, und endlich wieder seriöse demokratische Oppositionsarbeit machen, die so nötig gebraucht wird.“ Er sagte auch: „Noch besorgniserregender finde ich das Verhalten der Parteien, die im Bund regieren.“
Zusammenarbeit mit der AfD: Friedrich Merz rudert nach CDU-Beben zurück
Das hat die CDU zum Umgang mit der AfD beschlossen
Merz hatte am Sonntag bei Twitter geschrieben, dass das Thema Zusammenarbeit das Europaparlament, den Bundestag und die Landtage betreffe. Im ZDF-Sommerinterview am Sonntag sagte Merz, Kommunalpolitik sei etwas anderes. Am Montag nannte der CDU-Chef Vorwürfe einer fehlenden Abgrenzung zur AfD abwegig und machte deutlich, dass es auch auf kommunaler Ebene keine Zusammenarbeit der CDU mit der AfD gebe. Brandenburgs CDU-Landeschef Jan Redmann hatte eine Zusammenarbeit auf allen Ebenen ausgeschlossen.
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