Vier Monate vor der Wahl in Berlin folgt auf den technischen Blackout in der Bundeshauptstadt Anfang Januar, der politische Blackout. Was am 3. Januar 2026 zwischen acht Uhr morgens und dem Abend jenes Tages in Kai Wegners Privaträumen, an seinem Schreibtisch oder auf einem Tennisplatz im Südwesten der Stadt geschah, ist seit Wochen Gegenstand parlamentarischer Anfragen, journalistischer Recherchen und – inzwischen – einer wachsenden Zahl von Korrekturen, Dementis und Schweigemomenten. Aus dem Roten Rathaus kommt darauf eine einzige konsistente Antwort: nämlich keine.
Demokratie
Politischer Blackout in Berlin: Senat verweigert Antworten zu Wegners Krisenmanagement bei Stromausfall
Berlins Bürgermeister Wegner schweigt zum Krisentag während des Blackouts. Ursprüngliche Aussagen waren unwahr. Die Front gegen ihn wächst.
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Man hört nichts, man sagt nichts: Giffey und Wegner im Plenum
© Sebastian Gollnow
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