Die Kritik am Fleischlabel wird lauter. Die Kennzeichnung, die anzeigen soll, wie Schweine gehalten wurden, verzögert sich erneut. Dabei soll sie künftig auch für Restaurants gelten.
Genau darüber ist ein neuer Streit entbrannt. Greenpeace wirft der Bundesregierung vor, zentrale Fragen offen zu lassen und den Start immer weiter zu verschieben. „Das ist politisches Versagen in Serie“, sagt der Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Matthias Lambrecht im Gespräch mit der Berliner Zeitung. Die Debatte um mehr Transparenz beim Fleisch laufe seit Jahren. Nun werde das Vorhaben schon wieder verzögert, obwohl die Ausweitung auf die Gastronomie aus seiner Sicht längst überfällig sei, bemängelt Lambrecht.
Verbraucherschutz
„Politisches Versagen in Serie“: Streit um Fleischlabel erreicht Restaurants
Das Fleischlabel verzögert sich erneut. Während Greenpeace die Ausweitung fordert, lehnt die Gastronomie sie ab. Das sagen die Beteiligten.
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Verbraucher sollten „auch beim Schnitzel im Restaurant wissen, wie das Tier gehalten wurde“, sagt der SPD-Abgeordnete Jens Behrens.
© monticello/Zoonar.com/IMAGO
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