Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist eine Zäsur in der Geschichte der Bundesrepublik: Erstmals scheitert die CDU an der Fünf-Prozent-Hürde und fliegt aus einem Landtag – es ist ihr schlechtestes Ergebnis überhaupt. Das dürfte auch auf Bundesebene Folgen haben.
Wahlsieger AfD kommt auf 38 Prozent, hat aber auch in Schwerin keine Regierungsoption. Manuela Schwesig und die SPD, vor einem Jahr in Umfragen noch bei 19 Prozent, kommen nach einer fulminanten Aufholjagd auf 35,5 Prozent – und dürften das Land gemeinsam mit Grünen und Linkspartei weiterregieren.
Die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung und die Berliner Zeitung haben den Politologen Jochen Müller von der Universität Greifswald um eine erste Einordnung des Wahlabends gebeten.
Landtagswahl
Politologe aus MV: „Mit einem spontanen Rücktritt des Bundeskanzlers habe ich nicht gerechnet“
Erstmals fliegt die CDU aus einem Landtag. Politologe Jochen Müller aus Greifswald erklärt, was das für Merz, die SPD und die Koalition im Bund bedeutet.
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Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei der SPD-Wahlparty in Schwerin.
© IMAGO/Chris Emil Janssen
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