Zehn maskierte Menschen haben am Mittwoch vor dem Eingang des Sommerbades am Columbiadamm in Neukölln Pyrotechnik gezündet und Banner gezeigt. Wie die Polizei Berlin am Donnerstag mitteilte, handelt es sich bei ihnen um Anhänger einer rechtsextremen Jugendorganisation.
Demnach hat die Gruppe gegen das Versammlungsgesetz verstoßen, da die Versammlung nicht vorab angemeldet worden war. Zivile Einsatzkräfte der Polizei Berlin konnten zwei Menschen der flüchtenden Gruppe festhalten. Bei den zwei Männern handelt es sich um einen 25-Jährigen und einen 28-Jährigen.
Security-Mitarbeiter vom Columbiabad: „Sie kamen mit Macheten und Baseballschlägern“
Dem Rest der Gruppe gelang die Flucht mit einem Auto. Die Ermittlungen zum Vorfall vom Mittwochmorgen dauern an. Im Juli war es am Columbiabad zu einer Massenschlägerei mit elf Verletzten gekommen. Die Polizei rückte an. Der damalige Vorfall könnte der Anlass der jetzigen rechtsextremen Demo gewesen sein – ein Protest gegen Badbesucher mit Migrationshintergrund. Die Polizei arbeitet an der Aufklärung der Ereignisse.
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Polizeibericht Berlin
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