Auf der ICE-Strecke Hamburg–Berlin haben Jugendliche einen Zug zu einer Notbremsung gezwungen – und dies gefilmt. Es handelte sich dabei offenbar um einen Güterzug. Einer der beiden Teenager habe sich ins Gleisbett gestellt, der andere soll das Ganze von einer Fußgängerbrücke aus mit dem Handy gefilmt haben, teilte die Bundespolizei am Montag mit.
Der Lokführer habe die Notbremsung eingeleitet und den schweren Zug kurz vor dem jungen Mann zum Stehen bekommen. Dann seien dieser und sein Bekannter geflüchtet. Die bisherige Fahndung blieb ergebnislos.
Berlin: Polizei jagt Verbrecher jetzt auch auf Jetskis
Bundespolizei: Lebensgefährlicher Vorfall
Wie ein Sprecher der Bundespolizei am Montag sagte, ereignete sich der lebensgefährliche Vorfall am Sonnabend zwischen Ludwigslust und Grabow im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Auf der Strecke sind neben Güterzügen auch ICE mit einer Geschwindigkeit von mehr als 200 km/h unterwegs.
Laut Notfallleitstelle der Deutschen Bahn sollen bereits am Freitag dort zwei Jugendliche gesehen worden sein. Die Gesuchten sollen ein blaues und ein schwarzes Shirt getragen haben, die Polizei hofft auf Hinweise dazu.
Polizeibericht Berlin
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