Neuruppin

Polizei stoppt Drohnen-Schmuggel von Handys und Drogen ins Gefängnis

Mit einer Drohne sollten Handys und mutmaßlich Drogen in die Justizvollzugsanstalt Neuruppin-Wulkow gebracht werden. Die Polizei verhinderte den Schmuggelversuch.

2 Min
Die Polizei stoppte am Gefängnis in Neuruppin einen nächtlichen Schmuggel per Drohne.

Die Polizei stoppte am Gefängnis in Neuruppin einen nächtlichen Schmuggel per Drohne.

© Klaus-Dietmar Gabbert

Per Drohne sollten Handys und Drogen nachts in die Haftanstalt in Neuruppin-Wulkow geschmuggelt werden - doch die Polizei stoppte den Plan. Die Beamten entdeckten gegen 0.40 Uhr in der Nähe des Gefängnisses zwei Männer und eine Frau mit einer startbereiten Drohne. Das berichtete ein Sprecher der Polizei gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. An dem Fluggerät war ein Päckchen mit Handys und einem „drogenverdächtigen Papier“ befestigt.

„Wir gehen davon aus, dass es reingeschmuggelt werden sollte“, sagte der Polizeisprecher. „Die Drohne stand eingeschaltet am Boden. Es hätte wohl jeden Moment losgehen sollen.“ Die Einsatzkräfte beschlagnahmten sowohl die Drohne als auch die Schmuggelware.

Bekannte Methode von Kriminellen

Nach Angaben der Polizei werden Drohnen immer wieder eingesetzt, um verbotene Gegenstände in Haftanstalten zu bringen. Überflüge in unmittelbarer Nähe von Gefängnissen sind nicht erlaubt. Auch die Methode, bei der Papier mit Drogen getränkt wird und so in Gefängnisse gelangt, ist den Ermittlern bereits bekannt.

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