Auf dem Tempelhofer Feld ist es zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Es bestehe „der Verdacht einer Gefahrenlage“, so die Berliner Polizei. Nach deren Angaben wurde eine verdächtige Person nahe der dortigen Flüchtlingsunterkunft mit einem „eventuell waffenartigen Gegenstand“ gemeldet.
Mehrere Zeugen hatten ein Streitgespräch beobachtet, bei dem ein Mann einen waffenähnlichen Gegenstand in der Hand gehalten haben soll. Die Polizei konnte dazu nach eigenen Angaben keine Feststellungen machen.
Besucher, die das Feld verlassen mussten, warten vor den Eingängen (hier Columbiadamm), während vermummte SEK-Beamte in mehreren zivilen Transportern das Gelände befahren.
© Andreas Kopietz
„Wir sind mit mehr als 100 Kräften im Einsatz und haben auch Spezialeinheiten hier“, sagte ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung vor Ort. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Rund um das Flugfeld waren Polizisten postiert. Auch das Containerdorf für Flüchtlinge wurde geräumt und gesperrt. Nur der nördliche Bereich des ehemaligen Flughafengeländes mit den Tennisplätzen, dem Fußballplatz und dem Zirkus „Cabuwazi“ war während des Einsatzes zugänglich.
Ukrainische Flüchtlinge, die in der dortigen Container-Unterkunft wohnen, warten auf das Ende des Einsatzes.
© Andreas Kopietz
Der Zugang zum Feld ist wieder frei, verlassen konnte man es auch während des Einsatzes jederzeit, wie die Berliner Zeitung erfuhr.
„Es besteht keine Gefahr mehr“, so ein Polizeisprecher. Die kriminalpolizeiliche Durchsuchung und die Luftabsuche hätten keine Hinweise auf eine verdächtige Person oder eine scharfe Waffe ergeben.
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