CSD-Anschlag

Wegen Terror wurde Siovos CSD-Show abgesagt: „Plötzlich musste ich in geschockte Gesichter blicken“

Der Friedrichshainer Popsänger Siovo hätte beim Berliner CSD das Abschlusskonzert spielen sollen. Dann wurde das Gelände evakuiert. So hat er die Terrornacht erlebt.

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Siovo blickt nachdenklich in den Himmel. (Archivbild)

Siovo blickt nachdenklich in den Himmel. (Archivbild)

© Ricki Krause

Es hätte die Show seines noch jungen Lebens werden sollen: Für 150.000 Menschen wollte Siovo seinen CSD-Auftritt am späten Samstagabend, dem 25. Juli, direkt vor dem Brandenburger Tor spielen. Noch vor wenigen Tagen hatte der in Friedrichshain lebende 24-jährige Popsänger betont, wie wichtig ihm der CSD nicht einfach als Party, sondern als politische Demonstration ist: „Vom Stillsein und Zu-Hause-Bleiben hat sich noch nie etwas geändert“, sagte er uns im Interview.

Doch dann kam alles anders: Nur wenige Minuten bevor Siovos Show kurz nach 22 Uhr hätte beginnen sollen, begann die Evakuierung des CSD-Geländes zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule – aufgrund von Gefahr im Verzug durch den islamistischen Terrorakt, bei dem letztlich (Stand jetzt) eine Frau getötet und 29 weitere Menschen verletzt wurden.

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