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Tarifkonflikt

Post-Streik in Berlin: Wahlbriefe könnten verspätet ankommen

Die Rücksendung der Briefwahlunterlagen könnte sich durch den Streik bei der Post verzögern. Und wer außerhalb Berlins wohnt, könnte seine Briefwahlunterlagen verspätet bekommen.

Team News dpa
1 Min
Briefwahlunterlagen, die mit der Post an die Bezirkswahlämter zurückgesandt werden, könnten wegen des Poststreiks verspätet ankommen.

Briefwahlunterlagen, die mit der Post an die Bezirkswahlämter zurückgesandt werden, könnten wegen des Poststreiks verspätet ankommen.

© dpa/Nestor Bachmann

Post und Landeswahlleitung stünden in engem Austausch miteinander, sagte die Sprecherin. „Aktuell gibt es nur sehr geringe Auswirkungen auf die Zustellung der Wahlbriefe an die Bezirkswahlämter. Es wird erwartet, dass einzelne Wahlbriefe einen Tag verspätet eintreffen.“ Verzögerungen könnte es demnach auch beim Versand von Wahlunterlagen an Berliner Wahlberechtigte geben, die in anderen Bundesländern oder im Ausland wohnen. Denn das übernimmt im Gegensatz zum Versand innerhalb Berlins die Post.

Ob sich die Problematik durch weitere Warnstreiks in den kommenden Tagen und Wochen verschärft, ist offen. Bei der Post schwelt ein Tarifkonflikt um höhere Löhne. Am Freitag gab es in dem Zusammenhang bundesweit erste Warnstreiks, auch in Berlin und Brandenburg. Sie sollen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi fortgesetzt werden.

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