Umstrittener Straßenname.
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Ausstellungen und Veranstaltungen sollen in verschiedenen Stadtbezirken die lokale Kolonialgeschichte beleuchten und nach Verbindungen zu aktuellen Ungleichheiten fragen. Zudem entwickelt das Projekt eine Online-Kartierung, die koloniale und postkoloniale Erinnerungsorte in Berlin, in Deutschland und seinen ehemaligen Kolonien dokumentiert.
Als Beteiligte sind unter dem Schirm des Stadtmuseums mehrere kleine Gruppen genannt wie die Initiativen Schwarze Menschen in Deutschland, Each One Teach One und Berlin Postkolonial. Auf Anfrage der Berliner Zeitung, welche wissenschaftliche Expertise hinzugezogen werde, gab es am Montag keine Information. Ulrich van der Heyden, Historiker und Spezialist für die Kolonialgeschichte Afrikas, an FU und HU sowie in Südafrika tätig, hatte in einem am 28. Oktober erschienenen Beitrag für die Berliner Zeitung kritisiert, dass in diesen Fragen „zu viele unausgebildete Köche den Brei“ kochen und „ohne eingehende Quellenkenntnis“ Behauptungen aufgestellt oder unkritisch kolportiert werden. Er regt eine breite gesellschaftliche Debatte an: „Denn Verbesserung der Kenntnisse über Kolonialismus in Museen, Schulen und Universitäten tut not!“
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