Gesellschaftsspaltung

Präsident von Wokeistan: Der erleuchtete Christian Wulff

Bundespräsident a. D. Christian Wulff geriet bei einem Auftritt in einen Rausch der Wachsamkeit. Sein Plädoyer für die Vielfalt hilft aber niemandem. Ein Kommentar.

6 Min
Christian Wulff, Bundespräsident a. D., bei einem seiner mittlerweile gern gehaltenen Vorträge im Maxhaus, Düsseldorf

Christian Wulff, Bundespräsident a. D., bei einem seiner mittlerweile gern gehaltenen Vorträge im Maxhaus, Düsseldorf

© Oliver Langel/imago

In seiner Verteidigung der „Wokeness“ greift CDU-Politiker Christian Wulff zu einer Rhetorik, die mit präsidialer Überparteilichkeit wenig zu tun hat, dafür umso mehr mit moralischer Selbstüberhöhung. Der Jahresempfang der Beauftragten der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt Ende Februar bot ihm die passende Bühne.

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