In seiner Verteidigung der „Wokeness“ greift CDU-Politiker Christian Wulff zu einer Rhetorik, die mit präsidialer Überparteilichkeit wenig zu tun hat, dafür umso mehr mit moralischer Selbstüberhöhung. Der Jahresempfang der Beauftragten der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt Ende Februar bot ihm die passende Bühne.
Gesellschaftsspaltung
Präsident von Wokeistan: Der erleuchtete Christian Wulff
Bundespräsident a. D. Christian Wulff geriet bei einem Auftritt in einen Rausch der Wachsamkeit. Sein Plädoyer für die Vielfalt hilft aber niemandem. Ein Kommentar.
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Christian Wulff, Bundespräsident a. D., bei einem seiner mittlerweile gern gehaltenen Vorträge im Maxhaus, Düsseldorf
© Oliver Langel/imago
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