CSD-Terror

Präventionsarbeit nach CSD-Anschlag: „Sie können einen Einzelfall nicht verhindern“

Die Beratungsstelle, bei der der mutmaßliche CSD-Attentäter vorstellig wurde, verteidigt ihre Arbeit – und Raed Saleh warnt vor Kürzungen.

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Raed Saleh, SPD-Fraktionsvorsitzender im Berliner Abgeordnetenhaus: „Prävention ist nicht messbar, aber Prävention rettet Leben.“

Raed Saleh, SPD-Fraktionsvorsitzender im Berliner Abgeordnetenhaus: „Prävention ist nicht messbar, aber Prävention rettet Leben.“

© Soeren Stache/dpa

Mit einem gemeinsamen Auftritt in der Geschäftsstelle des Violence Prevention Network wollten Raed Saleh, SPD-Fraktionsvorsitzender im Berliner Abgeordnetenhaus, und Thomas Mücke, Geschäftsführer der Präventionsorganisation, ein Zeichen setzen. Nach dem CSD-Anschlag verteidigten sie die Arbeit der Organisation, bei der auch der mutmaßliche Täter Abdul B. vorstellig geworden war.

Sechs Tage nach dem Anschlag treffen hier Politik und Praxis aufeinander. Weder Saleh noch Mücke versprechen Sicherheit. Wie weit die Möglichkeiten der Prävention reichen, formuliert Mücke ohne Beschönigung: „Sie können einen Einzelfall nicht verhindern.“ Saleh sitzt daneben und wird an diesem Vormittag trotzdem für mehr Prävention werben.

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